Das Duell der Besserwisser.
Der Podcast für kontroverse Perspektiven.

Im Podcast „Klussmann und Beck – Das Duell der Besserwisser“ suchen der aus der ARD-Show „Gefragt – Gejagt“ bekannte Quiz-Champion Sebastian Klussmann und ich fundierte Antworten auf die gesellschaftlichen Debatten und Fragen unserer Zeit. Wir beleuchten Hintergründe und geben jeden Dienstag kontraintuitive Gedanken zu kontroversen Themen.
Das Format des Podcasts folgt der Struktur eines Duells, wobei jede Episode mit einer klaren These und zwei Perspektiven beginnt. Die Zuhörer erwartet eine Mischung aus unterhaltsamer Quizshow und pointiertem, wissenschaftlich-lebendigem Gespräch.
Henning und Sebastian feiern Weihnachten und treten an zum X-MAS-Duell: Wer kennt sich besser aus mit dem schönsten Fest des Jahres? Und wie besinnlich wird es im Hause Klussmann und Beck? Mythen, Fakten, Rätsel: Alles was Ihr wissen müsst zum Weihnachtsfest.
Was verbindet Henning mit der Geschichte von Dagobert Duck? Und warum ist Sebastian ein ETF-Ultra? In dieser Folge diskutieren die „Besserwisser“ über ihren Bezug zum Geld und wie sich Armut und Reichtum entwickelt haben.
Hennings These: Die Schere zwischen Arm und Reich geht zusammen.
Influencer und Model Julian Kamps aus Düsseldorf teilte kürzlich ein Video, wie erschöpft er nach seinem Acht-Stunden-Arbeitstag ist. Damit löste er eine Welle der Empörung, aber auch Zustimmung aus. Der 24-jährige, bekannt aus der ProSieben-Show „Germany‘s Next Topmodel“, arbeitete nach eigenen Angaben erst drei Wochen in einem neuen Vollzeitjob, als er seinem Frust freien Lauf ließ.
Henning ist überzeugt: Wer viel zu hat, ist auf dem richtigen Weg. Freizeit wird überbewertet, wir müssen uns alle mehr anstrengen. Auch international dreht sich der Trend: Während Europa über die Vier-Tage-Woche debattiert, strebt man in den USA nach mehr Arbeit: 72 Stunden die Woche werden von manchen KI-Start-ups gefordert. Sebastian hält dagegen und sagt: Die Generation Z hat ein anderes Glücksverständnis.
Hennings These: Freizeit wird überbewertet.
Henning ist überzeugt, dass die Diskussion um die Erbschaftssteuer von der Politik vor allem deshalb geführt wird, um an zusätzliche Einnahmen zu kommen. Er ist überzeugt: Sie ist eine Strafsteuer, die uns wirtschaftlich behindert und das Land noch ungleicher macht. Sebastian hält dagegen. Ist die Steuer ideell gerechtfertigt oder nicht? Die große Steuer-Debatte bei den „Besserwissern“.
Hennings These: Die Erbschaftssteuer gehört abgeschafft.
Die Deutschen lieben ihre Regeln. Auch Henning tut das ein bisschen. Er regt sich darüber auf, wie in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main falsch geparkt wird und sinniert darüber, sogar als Hilfspolizist tätig zu sein. Seine einzigen Punkte in Flensburg hat Henning auf einem Rennrad bekommen. Wie das war mit dem Rad und der Polizei, das erzählt er in der aktuellen Folge. Und die beiden diskutieren darüber, warum wir in Deutschland zwar gerne von Bürokratieabbau sprechen, aber in Wahrheit immer bürokratischer werden.
Hennings These: Bürokratie ist unsere größte Sehnsucht.
Warum Heidi Reichinnek und Alice Weidel Schwestern im Geiste sind
Shitstorm-Gefahr bei den „Besserwissern“: Die eine ist Fraktionschefin der Partei DIE LINKE und hat ihre Partei aus dem Nichts wieder auferstehen lassen. Die andere ist Fraktionschefin und Bundessprecherin der AfD und liefert sich mit ihrer Partei ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Union. Beide sind erfolgreich, vor allem im Netz. Und beide emotionalisieren und polarisieren.
Henning und Sebastian erklären: Was ist das Erfolgsgeheimnis von Weidel und Reichinnek? Und warum sind Populisten heute generell so erfolgreich?
Hennings These: Heidi Reichinnek und Alice Weidel sind Schwestern im Geiste.
Die Merz-Debatte um Stadtbilder: Wir brauchen endlich eine Leitkultur
Es ist genau 25 Jahre her, als Henning Beck im Sozialkunde-Unterricht seiner Schule von der Idee einer Leitkultur hörte, die der CDU-Politiker Friedrich Merz damals zum ersten Mal forderte.
Heute debattiert Deutschland wieder – oder immer noch – über Leitkultur und Stadtbilder. Was gehört zur deutschen Leitkultur? Wie haben sich Städte verändert? Sind Weißwürste, Maultaschen oder Pfälzer Saumagen Leitkultur? Und was geschieht, wenn man den Begriff extremen politischen Kräften überlässt?
Hennings These: Wir brauchen endlich eine Leitkultur.
Unterbevölkerung ist das Problem der Welt
Bislang war die große These, dass wir zu viele Menschen auf der Welt sind. Doch während die Weltbevölkerung die Marke von acht Milliarden überschritten hat, hat sich die Wachstumsrate verlangsamt.
UN-Prognosen sehen ein Maximum von etwa 10,4 Milliarden Menschen in den 2080er Jahren.
Ist die Überbevölkerung überhaupt noch ein Problem?
Sebastians These: Unterbevölkerung ist das Problem des 21. Jahrhunderts.
Warum sich eBooks, autonomes Fahren und andere Technologien nicht durchsetzen
Die Folge zur Frankfurter Buchmesse mit einem Lob aufs gedruckte Wort. Für alle, die sich wundern, warum sich manche Technologien durchsetzen und andere nicht. eBooks: Flop. Smartphones: Top. Warum kommt es oft anders als man denkt?
Und wie wird das mit Datenbrillen, autonomem Fahren und der Sprachsteuerung sein?
Hennings These: Der eBook-Reader und viele neue Technologien werden ein Flop.
Vernichtet KI Jobs? Und was ist Wissen in Zukunft noch wert?
Henning und Sebastian diskutieren eine Frage der Hörerinnen und Hörer: Werden die „Besserwisser“ eines Tages überflüssig? Kann die Künstliche Intelligenz die beiden ersetzen?
Welchen Stellenwert hat Wissen heute noch?
Was unterscheidet den Menschen (noch) von der KI?
Und welche Jobs sind besonders bedroht?
Tag der Deutschen Einheit – Warum er völlig unterschätzt wird
Die Debatte zum 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Sebastian und Henning diskutieren über West und Ost. Hennings Familie war an der innerdeutschen Grenze beheimatet. Und Sebastian wurde wenige Monate vor dem Mauerfall in West-Berlin geboren. Henning ärgert sich, dass wir lieber die Unterschiede als das Gemeinsame betonen und fragt sich: Was ist bloß los in unserem Land, dass Karfreitag und Fronleichnam wichtiger sind als der Feiertag der Einheit?
Hennings These: Der Tag der Deutschen Einheit wird völlig unterschätzt.
Politaktivisten machen vor allem Show und erreichen wenig
Beim ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel demonstrierte die Aktivistengruppe „Zentrum für politische Schönheit“ so laut, dass TV-Zuschauer und die Interviewte selbst kaum etwas verstehen konnten. War das ein Akt des zivilen Ungehorsams zur Verteidigung der Demokratie? Oder ging es den Aktivisten vor allem um Selbstvergewisserung? Und: Haben sie ihrem Anliegen mit dem provozierten Skandal vielleicht sogar geschadet?
Hennings These: Politaktivisten machen vor allem Show und erreichen wenig.
Herbst der Reformen: Sind wir ein Volk von Neidern oder Gönnern?
Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt einen „Herbst der Reformen“ an, um Deutschland wirtschaftlich wieder nach vorne zu bringen. Heidi Reichinnek, Fraktionschefin der Partei DIE LINKE, wirft Merz „soziale Kälte“ vor und fordert mehr Rente, mehr Bürgergeld, mehr Mindestlohn. Wie retten wir unseren Wohlstand? Ist unsere Gesellschaft ein Volk von Neidern? Oder können wir auch gönnen?
Henning und Sebastian diskutieren eine Frage unserer Hörerinnen und Hörer.
Warum wir mehr Klimaanlagen brauchen
Henning hat zwei Klimaanlagen zuhause und Sebastian kennt das angenehme Gefühl von Kühle von seinen Reisen in die USA oder nach Japan. Doch was in vielen anderen Ländern normal ist, ist in Deutschland verpönt. Dabei retten Klimaanlagen Leben: Nirgendwo ist die Zahl der hitzebedingten Todesfälle so hoch wie in wenig klimatisierten Ländern.
Muss sich Henning für seine Klimaanlagen schämen? Hat besseres Denken auch etwas mit Temperatur zu tun? Und sind Klimaanlagen unterm Strich vielleicht sogar weniger umweltschädlich als gedacht? Das Duell um Klimagerechtigkeit, oder besser: Klimaanlagengerechtigkeit.
Sebastians These: Wir brauchen mehr Klimaanlagen in Deutschland.
Meinungsfreiheit: Warum Zensur die Lösung ist
Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass man heutzutage immer seltener seine Meinung offen sagen darf. Auch Deutschland muss sich diesem Vorwurf aussetzen, zuletzt aus den USA.
Henning liefert eine interessante Perspektive: dass wir zu viel Meinungsfreiheit haben und dadurch der Eindruck entsteht, man dürfe immer weniger sagen. Er plädiert für eine stärkere Kontrolle des Raums der Meinungsfreiheit.
Warum Smartphones in der Schule nichts zu suchen haben
In diesen Tagen startet in vielen Bundesländern die Schule wieder, in einigen Ländern hat sie bereits begonnen. Und Lehrer, Eltern, Schüler und Politiker diskutieren vor allem ein Thema: Dürfen Smartphones in der Schule benutzt werden? Und wenn ja, wie und wo?
Hennings These: Smartphones haben in der Schule nichts zu suchen.
Warum Wissen unwichtig wird
Welchen Wert hat Allgemeinwissen in einer Zeit, in der man fast alles googeln kann? Und was unterscheidet uns noch von der KI? Sollten wir unseren Kindern von jetzt an ganz andere Fähigkeiten beibringen? Welche sind das? Wie muss sich der Schulunterricht verändern?
Vor allem auch mit Blick auf die Künstliche Intelligenz wird eine Frage immer wichtiger: Welche Art von Wissen macht uns zukunftsfähig?
Hennings These: Wissen wird immer unwichtiger werden.
Statussymbole waren nie so wertvoll wie heute
Statussymbole haben ausgedient? Irrtum. Nie waren wir mehr statusfixiert als heute. Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Job, mein Titel…
McKinsey will seine Partner vor allzu großem Status-Übermut und Fehlentscheidungen bewahren mit dem Rat: „No third car, no second wife, no first boat.“ Warum sind wir dennoch viel statusfixierter als früher? Vor allem, weil wir uns im permanenten Vergleich und Wettbewerb zueinander befinden.
Sebastians These: Statussymbole waren nie so wertvoll wie heute.
Warum Monopole besser sind als Wettbewerb
onkurrenz wird stets als ideal betrachtet. Doch Monopole wie Google oder Amazon erleichtern das Leben enorm.
Für den Investor und PayPal-Gründer Peter Thiel etwa ist Wettbewerb etwas für Verlierer. In immer mehr Branchen schalten globale Monopolkonzerne den Wettbewerb aus. Das schadet der Chancengleichheit – und geht auf Kosten hiesiger Verbraucher, sagt dagegen der ehemalige Handelsblatt- Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs. Ist Wettbewerb vielleicht überschätzt und eine Welt mit wenigen, starken Monopolen letztlich einfacher und angenehmer?
Sebastians These: Monopole machen glücklicher und sind besser als Wettbewerb.
Warum Lobbyismus unsere Demokratie rettet
Sollten wir politische Entscheidungen besser Experten überlassen? Kann ein Politiker das Rentenproblem lösen, wenn er kein Rentenexperte ist? Und: Wird Mobilitätspolitik in Deutschland besser, wenn weder die Autoindustrie noch Verbraucher- oder Umweltverbände darauf Einfluss nehmen? Das BSW forderte kürzlich ein Kompetenz-Kabinett. Denn nur so könne Vertrauen in den Staat und eine funktionierende Demokratie wiederhergestellt werden.
Den Vorwurf hört man oft, wie aktuell über unsere neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, der sowohl die Gesundheits- als auch die Bundespolitik eher fremd sind. Andererseits: Ist Karsten Wildberger ein besserer Digitalminister, weil er Chef von MediaMarkt/Saturn war?
Hennings These: Lobbyisten und Experten sind die Rettung für unsere Demokratie.
Warum die Klimabewegung falsch liegt
Während Klimaaktivisten und Politiker über Flugverbote, Fleischverzicht und CO₂-Steuern diskutieren, betreffen diese Einschränkungen und Regelungen vor allem Menschen mit weniger Geld.
Klimaschutz spaltet zunehmend die Gesellschaft – in Menschen, die es sich leisten können, und solche, die außen vor bleiben. Ist die grüne Wende nur ein Privileg der Wohlhabenden?
Sebastians These: Klimaschutz ist Luxus für Reiche.
Populismus: Erfolgreiche Politik ist schwarz-weiß
Schwarz-Rot hat einen „Politikwechsel“ versprochen und ringt nun doch täglich um Kompromisse. Anders die ersten 100 Tage Regierung in den USA: Donald Trump regiert durch und bringt die ganze Welt gegen sich auf. Sein Erfolgsrezept ist der Populismus.
Auf der einen Seite beklagen immer mehr Menschen eine Polarisierung in Debatten und eine fehlende Kompromissbereitschaft. Auf der anderen Seite ist die Zustimmung zu politischen Maßnahmen oft am höchsten, je einfacher, direkter und kompromissloser sie sind. Wer es allen recht machen will, macht nie etwas richtig.
Hennings These: Erfolgreiche Politik ist schwarz-weiß.
Eliten sind unsere Rettung
Der Begriff „Elite“ wird unscharf verwendet. Denn man spricht von Bildungs-, Leistungs-, Macht-, Wert- oder auch Funktions- oder Politikeliten. Seine Bedeutung für die bürgerliche Gesellschaft gewann der Begriff gegen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit dem Bemühen, sich von herkömmlichen Adelseliten (Aristokratie, Eliten kraft Herkunft) durch persönliche Leistungen, Tugenden, erworbenes Wissen und Können abzuheben, um auf diese Weise die Legitimation zur Herrschaft durch eine „Auswahl der Besten“ zu begründen.
Doch ist das heute noch so? Sind die, die sich als “Elite“ empfinden oder bezeichnen, wirklich ein Gewinn für die Gesellschaft? Sind „die da oben“ eine teure Last oder sogar unsere Rettung? Und: Kann man „Elite“ lernen?
Sebastians These: Eliten sind unsere Rettung.
Deutschlands Geschichte ist am Ende
Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ging es in Deutschland stets bergauf. Das Wirtschaftswunder, die europäische Friedensidee, die Wiedervereinigung.
Doch die große Vision fehlt heute. Deutschland ist alt, reich und satt geworden. Gelingt es der neuen Regierung, das Ruder wieder herumzureißen?
Hennings These: Deutschlands Geschichte ist am Ende.
